Turnier Wermelskirchen-Dhünn (20.-22.05.2011)

Zum ersten Turnier der Saison ging es  in diesem Jahr gegen alle Gewohnheiten nicht nach Leverkusen-Rheindorf, sondern ins 30 km weit entfernte Wermelskirchen. An drei langen Tagen stellten sich Dressur- wie auch Springreiter/innen  ihrer Konkurrenz und konnten in vielen Fällen positive Ergebnisse erreichen. Besonders das Zusammenarbeiten von Schul- und Privatreitern des RVB funktionierte an diesem Wochenende sehr gut, weswegen das ein oder andere Pferd um lange Wartezeiten auf dem Anhänger herum kam.

Bereits am Freitag gingen zwei Duos des RVB in der L-Dressur/Trense an den Start: Luisa Biada und das Schulpferd Faye erritten dabei in ihrer ersten L-Dressur eine gute Note von 6,6, mit der das Paar 1. Reserve für die Platzierung war. Außerdem ging Ilona Klink mit ihrer Stute Lucky Lady an den Start, die jedoch wegen der Nervosität des Pferdes ebenfalls nicht platziert wurde. Trotzdem war der Verein mit Beatriz Büschbell und ihrem Pferd DeeJay in der Platzierung vertreten, wobei sie den 4. Platz belegten und sich somit für die L-Kür am Sonntag qualifizierten.

Ilona und ihre Lucky

Luisa auf Faye

Michèle mit Chicago

und Anna mit Tosh im A*-Springen

Am Nachmittag waren dann vier Reiterinnen in der A-Dressur und parallel dazu zwei im A*-Stilpringen an der Reihe. In beiden Prüfungen vertreten, erreichte Anna Schmidt auf Tosh Mairo im Springen mit einer Wertnote von 7,3 den 8. Platz, blieb in der Dressur leider ohne Platzierung (5,7). Auch das Schulpony Delana geritten von Steffi Dietzen konnte an diesem Tag nicht ihr volles Potenzial als Dressurpony beweisen und übte sich vielmehr im Frechsein während der Prüfung. Die zwei letzten Reiterinnen in der A-Dressur konnten sich dagegen eine Platzierung sichern: Luisa Biada und Faye kamen mit einer 7,4 auf den 2. und Miriam Petersen auf Max erreichte den 6. Rang.
Zum Ärgernis aller verpasste Michèle Marquet mit Chicago im A*-Stilspringen aufgrund eines Hindernisfehlers nur ganz knapp die Platzierung und erhielt statt der Grundnote 7,2 eine Wertnote von 6,7.
Dennoch waren alle mit dem Tag recht zufrieden, da die von Rolf Grebe aufgestellte Tagesquote von zwei Schleifen eingehalten werden konnte und alle Pferde und Reiter heil, wenn auch müde, zurückkehrten.

Am zweiten Turniertag ging es für die Pferde dann wieder ziemlich früh (6.30 Uhr) auf den Transporter und Richtung Wermelskirchen. Schlaftrunken am Turnierplatz angekommen, erkundigten sich alle erst einmal über die Startfolgen der ersten Prüfungen und machten dann zusammen Chicago und Tosh Mairo für das A**- Springen zurecht. Kurze Zeit später stand dann leider fest, dass weder Michèle mit Chicago, noch Anna auf Tosh platziert werden würden.

Während die zwei sich über ihre kleine Fehlerchen ärgerten, fieberten die zahlreichen Helfer und Rolf Grebe in der Dressurhalle mit Miriam und Max, die ebenfalls ihre erste L-Dressur antraten. Trotz großer Nervosität der Reiterin meisterte das Paar die Prüfung überraschend gut und erhielt eine Wertnote von 6,4. Da es ganz zu Beginn der Prüfung startete, blieb es äußerst spannend abzuwarten, ob die zwei noch mit in der Platzierung sind oder nicht. Auf guten Rat vom Reitlehrer wurde das Pferd bis zum letzten Starter nicht fertiggemacht (weil das angeblich Pech bringt) und musste dann nach Verkündung der Note, ab der platziert wurde (6,4), in Windeseile gesattelt werden. Im Trabe ging es dann zurück in die Halle, wo das Paar die Schleife für den 10. Platz in Empfang nahm, was nicht nur die Reiterin, sondern auch Reitlehrer und Freunde freute.

Anna Wolf und Naxos gingen an diesem Tag in zwei Prüfungen an den Start: den Springreiterwettbewerb absolvierten die zwei mit einer Wertnote von 6,9 und den Dressurreiterwettbewerb schlossen sie mit 6,8 und dem 10. Rang ab, was alle besonders freute, da Anna im letzten Jahr einige Schwierigkeiten mit ihren Turnierpferden hatte und erst seit diesem Jahr mit Naxos arbeitet.

Gegen Mittag wurde es dann noch einmal spannend für den RVB: Es stand nun das E-Stilspringen an, wobei zum Einen Sandra Sabatino mit dem alten Springpony Fjoery und zum Anderen die beiden Neulinge im Springen Luisa und Faye antraten. So routiniert das erste Paar den Parcours meisterte (7,3) und so den 4.Platz erritt, so war das zweite Duo besonders nervös, weswegen leider bereits der erste Sprung zur Falle wurde. Nachdem die Nerven bei Luisa wieder im Griff waren, konnte sie den Parcours äußerst gut fortführen und erhielt letztendlich eine Grundnote von 7,2 abzüglich des Fehlers am ersten Sprung (-0,5) und schließlich noch einige Zeitfehlern, weshalb eine Note von 6,0 übrig blieb. Doch keiner legte Wert auf das Ergebnis, sondern freute sich mit Luisa und Faye, dass die erste Springprüfung ihres Lebens fast problemlos vonstattenging.

Dank Herr Marquet konnten hiernach die Schulpferde bereits wieder nach Hause fahren und sich ausruhen, während einige Reiterinnen wieder zurück zum Turnier hechteten, um die M*-Dressur von Rolf Grebe zu beobachten.
Den ersten Start auf Walentino verpassten leider alle, die noch einmal zurück zum Stall gefahren waren, was sehr ärgerte, da das Paar eine wunderbare Note von 7,4 erhielt und dies alle gerne gesehen hätten. Mit seinem eigenen Pferd Monsun erritt Rolf Grebe dann eine Wertnote von 6,6, was immer noch sehr gut war, da das Pferd nach einer Krankheit erst seit kurzer Zeit wieder im Training ist. Mit Walentino sicherte sich unser Betriebsleiter als zweiter Starter der Prüfung bereits von Anfang an den 1. Rang, den ihm bis zum Schluss keiner streitig machte.
So hing am Ende des Tages die erste goldene Schleife dieser Saison in unserem blauen Riesentransporter.

Rolf Grebe mit Walentino

und Monsun in der M*-Dressur

Auch am Sonntag hieß es früh aufstehen, einflechten, Sachen einladen und los! Schon etwas übermüdet von dem Wochenende waren die Teilnehmer nur noch geringfügig wach, was andere äußerst amüsierte.

Rica und Miriam nutzten die Klappstühle für eine kleine Ruhepause am Morgen.

Im Schnellverfahren ging es an diesem Tag von Prüfung zu Prüfung. Als erstes startete wieder Rolf Grebe mit Walentino und Monsun in der L-Dressur/Kandare, wobei diesmal sein eigenes Pferd den Sieg einsammelte (7,6!). Das Grinsen war somit nur noch schwer von dem Gesicht des Reitlehrers wegzuwischen.

Glücklich und zufrieden mit Reiter und Pferd

Rolf Grebe mit Monsun

Selbst die leicht verpatzte Zwei-Phasen-A**-Springprüfung von Anna und Tosh stimmte keinen traurig, bis auf die Reiterin selbst, die sich Vorwürfe machte, obwohl ihr lediglich die Nervosität einen Streich gespielt hatte. Bei Michèle und Chicago lag es dann an der Müdigkeit des Pferdes, dass sie in der ersten Phase einen Hindernisfehler einstecken mussten. Trotzdem war keiner frustriert, weil Pferd und Reiterin ein solides Turnierwochenende durchgezogen hatten.

Ebenfalls an den Start ging Sandra Sabatino mit Fjoery im E-Stilspringen mit Stechen, jedoch zeigte das vorwitzige Pony wieder einmal, dass es dem Reiter keinen Sprung schenkt und ordentlich geritten werden möchte, weswegen die zwei eine Verweigerung in der Kombination einstecken mussten und somit nicht im stechen waren.
Für die Schulreiter ging es nun direkt wieder zurück zum Verein, wo die Pferde versorgt und die Reiter beglückwünscht wurden.

Für Bea und DeeJay ging es jetzt erst richtig los, denn sie traten zum Finale in der L-Kür an und holten abermals den 4. Platz. So hieß es für die beiden an diesem Wochenende Doppel-Blau!!

Die schönsten Turnierimpressionen in Bildern
 

 

 

Tosh Mairo hatte ein gutes Wochenende...

...mit vielen Streicheleinheiten

doch nicht jedes Pferd hatte gute Laune: Fjoery legte im E-Springen einen seiner typischen Stops hin

Luisa und

Miriam ritten ihre erste L-Dressur!

Doch ganz gleich in welcher Prüfung gestartet wurde...

...am Ende wurde jedes der Pferde ausgiebig betüttelt!

Somit konnte die Schleifenquote von fünf an diesem Wochenende sogar überboten werden.
Einen herzlichen Glückwunsch noch einmal an alle erfolgreichen Reiter und Reiterinnen!
Und natürlich vielen Dank an die freiwilligen Helfer, besonders Herr Marquet, Markus und Sabine, die ihr Wochenende für uns geopfert haben. Außerdem bedankt sich Herr Grebe bei allen Teilnehmern für das schöne Wochenende, weil alle hilfsbereit und selbstständig agierten, sodass keine Komplikationen im Zeitmanagment entstanden.


Auf ein weiteres schönes Turnierwochenende, wobei nicht nur Reiter, sondern auch Helfer Spaß und Freude haben!

[TEXT: Miriam Petersen; FOTOS: Michèle Marquet, Anna Wolf]

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